Telekom Störung? Netzstatus Telekom in Echtzeit
Status berechnet aus öffentlichen Netzsignalen (BGP und aktive Messsonden) zur Telekom-Infrastruktur, aktualisiert alle ~10 Minuten. Kein offizieller Telekom-Kanal.
Ist die Telekom gerade gestört? Zeigt die Ampel unten Rot, spricht viel für eine echte Störung im Telekom-Netz; leuchtet sie grün, obwohl daheim gar nichts geht, steckt der Fehler meist in deinem Anschluss oder Router. In unter einer Minute: die Ampel gleich unter diesem Text ablesen, sie mit den Meldungen auf allestörungen.de abgleichen und vom Smartphone im Mobilfunk (WLAN aus) einen Speedtest starten.
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Datenquelle: IODA (Georgia Tech) · Aktualisierung ~alle 10 Minuten
Netzverlauf der letzten 24 Stunden
Die Grafik zeigt das Niveau des Netzsignals (BGP-Erreichbarkeit und aktive Messsonden) im Vergleich zum Median der letzten 24 Stunden: volle Balken = normaler Betrieb, niedrige Balken = mögliche Störung.
Was tun, wenn die Telekom gestört ist
Trenne zu Beginn die Frage: Hängt gerade das gesamte Netz oder nur dein Anschluss? Steht die Ampel oben auf Rot, führt an Geduld kaum ein Weg vorbei – gegen eine bundesweite Netzstörung richtet auch die längste Warteschleife nichts aus. Als Brücke bietet sich das Telekom-Mobilfunknetz an, das du per Handy-Hotspot anzapfen kannst und das unabhängig vom Festnetz arbeitet.
Leuchtet die Anzeige grün, während bei dir Funkstille herrscht, arbeite die Technik ab. Beim VDSL-Anschluss lohnt der Blick auf die DSL- oder Link-Leuchte des Speedport oder der FRITZ!Box: blinkt sie unaufhörlich, findet die Leitung keinen Takt. Beim Glasfaseranschluss ist das optische Modem ausschlaggebend – eine rote LOS-Leuchte meldet, dass kein Lichtsignal ankommt. In beiden Fällen: Modem und Router eine halbe Minute vom Netz nehmen und die Neusynchronisation abwarten. Kontrolliere außerdem den festen Sitz von TAE- oder Glasfaserstecker.
Warum die Telekom ausfällt: typische Ursachen
Die Telekom trägt das größte Festnetz der Republik auf drei Zugangstechniken, und jede bringt eigene Schwachstellen mit. Beim VDSL verläuft die letzte Meile über Kupfer: Je weiter der Weg zum Kabelverzweiger und je betagter die Doppelader, desto wackliger der Takt – Feuchtigkeit im Verteiler oder ein Defekt am DSLAM legt schon einen ganzen Straßenzug lahm. Beim Glasfaserausbau (FTTH) sorgt meist ein Bagger für die Unterbrechung, der eine Faser durchtrennt, oder eine Störung im Nahverteiler. Weil die Telekom obendrein Vorleistungen für viele Wettbewerber stellt, strahlt eine Kernnetzstörung breiter aus, als die reine Zahl der Direktkunden vermuten lässt. Im Mobilfunk stehen überfüllte Funkzellen in Ballungsräumen sowie seltene, dafür weiträumige Kern- oder VoLTE-Störungen an erster Stelle.
Liegt es an mir oder an der Telekom?
Am zügigsten klärt das eine Messung. Starte einen Speedtest auf dem Handy über 4G/5G bei abgeschaltetem WLAN und danach einen zweiten am Rechner, per Netzwerkkabel mit dem Router verbunden. Läuft das Mobilnetz und der Festanschluss nicht, steckt der Fehler in deiner Leitung oder im Telekom-Netz; ist die ganze Nachbarschaft betroffen, spricht praktisch alles für eine Flächenstörung. Ein kurzer Blick in die Nachbarschaftsgruppe erspart dabei oft die Hotline.
Halte dabei langsam und tot auseinander. Zeigt die Messung dauerhaft deutlich weniger als der gebuchte Tarif, ist das ein Fall für die Reklamation – wie das geht, steht in unserem Anbieter-Speedtest-Ratgeber. Und rechne die Einheiten sauber: Aus 1000 Mbit/s im Glasfasertarif werden im Download-Manager gerade einmal 125 MB/s – kein Defekt, sondern der Faktor acht zwischen Bit und Byte.
Telekom erreichen und den Störungsstatus prüfen
Kundenservice der Telekom: 0800 33 01000, alternativ die MeinMagenta-App, die eine Störung auf deiner Leitung erkennt und einen Vorgang anlegt. Ob es allgemein hakt, verrät am ehesten der Abgleich zweier voneinander unabhängiger Quellen – der ortsbezogenen Meldungen auf allestörungen.de und der Ampel weiter oben. Bei größeren Vorfällen liefert eine Suche nach „Telekom Störung“ in sozialen Netzwerken binnen Minuten ein Gefühl dafür, ob nur deine Ecke oder das halbe Land betroffen ist.
Falls die Nummer nicht mehr stimmt, bleibt die offizielle Hilfeseite der Bezugspunkt: Telekom Hilfe und Störungsauskunft.
Selbsthilfe bei Telekom-Ausfall: Schritt für Schritt
- Router und – am Glasfaseranschluss – zusätzlich das optische Modem eine halbe Minute vom Strom nehmen.
- Zuerst das Modem einstecken, zwei Minuten synchronisieren lassen, danach erst den Router.
- Beim VDSL zeigt eine ruhig leuchtende DSL-Leuchte eine stehende Leitung; blinkt sie, läuft der Aufbau noch.
- Beim Glasfaser gilt: LOS-Leuchte dunkel bedeutet Signal vorhanden, LOS-Leuchte rot bedeutet Netzstörung.
- Ein Endgerät per Netzwerkkabel gegentesten, um das WLAN als Ursache abzuhaken.
- Bleibt es rot, den Vorfall in der MeinMagenta-App melden und die Startzeit notieren, statt in der Leitung zu warten.
Häufige Fragen zu Telekom-Störungen
Woran erkenne ich, ob die Telekom gerade gestört ist?
Der erste Blick gilt der Ampel oben auf der Seite. Sie stützt sich auf frei verfügbare Netzsignale (IODA der Georgia Tech) zu den Telekom-Adressbereichen und frischt sich rund alle zehn Minuten auf. Schlägt sie auf Rot aus, spricht das für eine echte Netzstörung; bleibt sie grün, obwohl bei dir gar nichts läuft, sitzt der Fehler eher an deinem Anschluss. Ergänze das mit den Nutzerberichten auf allestörungen.de und einer Messung über den Mobilfunk.
Die DSL- oder Glasfaser-LED am Speedport blinkt oder ist rot – was bedeutet das?
Am VDSL-Zugang heißt eine dauerhaft blinkende Link- oder DSL-Leuchte, dass die Kupferleitung keine Synchronisation aufbaut, häufig nach einer kurzen Unterbrechung am Kabelverzweiger. Am Glasfaserzugang zählt das optische Modem: Brennt dort die LOS-Leuchte rot, kommt kein Licht an. Nimm Modem und Router eine halbe Minute vom Strom; bleibt LOS anschließend rot, handelt es sich um eine Netzstörung, gegen die von zu Hause aus nichts auszurichten ist.
Nutzen andere Anbieter das Telekom-Netz – und merke ich das bei einer Störung?
Durchaus. Als größter Netzbetreiber liefert die Telekom sogenannte Vorleistungen an zahlreiche Wiederverkäufer, deren DSL- und Glasfaseranschlüsse physisch über das Telekom-Netz laufen. Kippt ein regionaler Verteiler oder eine Vermittlungsstelle, sind deshalb oft mehrere Marken gleichzeitig offline – nicht nur Kundinnen und Kunden mit einem Vertrag direkt bei der Telekom.
Ist mein Festnetz oder mein Telekom-Mobilfunk betroffen?
Das trennst du leicht: Läuft das Datennetz auf dem Handy, während der Router stumm bleibt, hakt es im Festnetz. Zeigt umgekehrt das Handy kein Netz und keine Telefonie mehr, obwohl der Anschluss zu Hause funktioniert, liegt eine Funk- oder Kernnetzstörung vor. Beide Netze sind voneinander unabhängig und fallen nur in Ausnahmefällen zusammen aus.
Wie lange dauert eine Telekom-Störung und bekomme ich eine Entschädigung?
Weiträumige Netzausfälle sind meist binnen weniger Stunden erledigt. Ein gekapptes Glasfaserkabel oder ein defekter Verteiler dagegen verlangt einen Vor-Ort-Einsatz und zieht sich länger. Wer länger als einen vollen Tag ohne Anschluss ist, hat nach dem Telekommunikationsgesetz Anspruch auf einen Ausgleich – halte Start, Ende und die Vorgangsnummer aus der MeinMagenta-App fest.
Wo sehe ich, ob die Telekom in meiner Region gestört ist?
Am besten legst du drei Signale übereinander: die Ampel auf dieser Seite, die nach Ort sortierten Meldungen auf allestörungen.de und einen eigenen Test über das Handynetz. Berichten Leute aus derselben Straße oder Ortschaft von denselben Problemen, ist es eine Flächenstörung; stehst du allein da, prüfe Router, Modem und Verkabelung.